Die vorwiegende Aufgabe des Vereins "Nina Asseily - Verein für Tierschutz" ist es, gemeinsam mit "BETA - Beirut for the Ethical Treatment of Animals" das Tierleid im Libanon zu verringern. Nina ist im Stiftungsrat von BETA unter anderem auch um absolute Transparenz unserer Arbeit zu gewährleisten und vertritt BETA in der Schweiz und im deutschsprachigen Raum . 

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AKTUELL

November 2022 - social media

Update 19.11.: wir sind wieder freigeschaltet!

Bisher haben wir den Grossteil unserer Spenden über die sozialen Medien, besonders Instagram, sammeln können. Wir sind keine Profis und so wurden wir leider mittlerweile auf Instagram und Facebook für Adds gesperrt und in unserer Reichweite stark eingeschränkt. Das hat dazu geführt, dass wir uns mehr der eigentlichen Tierschutzarbeit zugewandt haben und weniger gepostet haben. Nach aussen scheint das, als würden wir nichts mehr machen, aber das Gegenteil ist der Fall. Leider haben dadurch die Spenden weiter abgenommen und wir haben seit dem Schliessen der Grenzen nach Kanada kaum noch Adoptionen. Die Situation im Libanon ist nach wie vor hoffnungslos und die Flut der ausgesetzten Tiere und der vorsätzlichen Gewalt an Tieren nimmt immer noch zu. Wir brauchen jede Hilfe, die wir kriegen können um so vielen Tieren wie möglich zu helfen. 

september 2022 - kanada schliesst die grenzen für hunde

Unser Ziel ist nachhaltiger Tierschutz; wir möchten langfristig das Verhalten der Libanesen gegenüber Tieren verbessern, so dass es im Idealfall unsere Arbeit nicht mehr braucht. Bis 2019 konnten wir besonders die Arbeit mit Kindern gut umsetzen. Wir besuchten Schulen und Klassen, Pfadfinder und andere Gruppen besuchten unser Tierheim und wir konnten so wertvolle Aufklärungsarbeit leisten. Zudem konnten wir mehrere Events für Klein und Gross veranstalten. Die Adoptionen im Libanon hatten seit 2006 stetig zugenommen und mehr und mehr wurden auch Mischlinge, ältere Hunde und Hunde mit Makeln adoptiert.

Dann jedoch begann die sozioökonomische Krise im Libanon und Covid und die Explosion und der Krieg in der Ukraine.... es nahm einfach kein Ende und unsere Arbeit wurde überwiegend zur Nothilfe. Langsam besuchen uns wieder ein paar Schulklassen, aber selbst hier fehlt das Geld für Benzin. Und Adoptionen gibt es vor Ort nur wenige, dafür so viele Notfälle wie noch nie zuvor. 

Seit dem Ausbruch der Krise konnten wir im Tierheim vorwiegend Platz für neue Notfälle schaffen, indem wir Hunde zu Partnerorganisationen nach Kanada geschickt haben. Nun hat Kanada wegen Tollwutfällen (nicht aus dem Libanon) ein Gesetz erlassen, das den Import von Hunden aus über 100 Ländern nach dem 28. September 2022 verbietet. 

Trotz grosser Schwierigkeiten mit den Flugbuchungen, haben wir es geschafft 58 Hunde auszufliegen.  Danke an alle von Euch, die das ermöglicht haben. So können haben nicht nur den Reisenden ein neues, besseres Leben geschenkt, sondern auch Platz für 58 neue Notfälle geschaffen.

august 2022 - 3 Tage in beirut

Das neue Tierheim war auch bei diesem Besuch noch etwas besser als beim letzten. Die Klinik in der wir Dr. Bernard mittlerweile Vollzeit beschäftigen, erspart uns nicht nur Kosten, sondern führt dazu, dass unsere Tiere liebevoll und professionell betreut werden. Wenn Dr. Bernard zwischen Kastrationen und anderen Eingriffen Zeit hat, geht er durch das (sehr weitläufige) Tierheim und überprüft jeden einzelnen der mittlerweile über 900 Hunde. In der Klinik kann den ganzen Tag dank der Photovoltaikanlage die Klimaanlage laufen, was sie bei der Sommerhitze zu einem beliebten Aufenthaltsort von Mensch und Tier macht (Bild). Auch bei den Senioren in den Aussenbereichen gibt es ein paar Ventilatoren, während im Libanon extreme Stromknappheit herrscht und die meisten Libanesen nur ein paar Stunden Strom pro Tag dank Dieselgeneratoren haben. Als wir die Photovoltaikanlage bestellt hatten, wussten wir noch nicht, wie schlimm die Krise im Libanon werden würde und wie gut diese Entscheidung war. Dennoch, so gut es auch im Tierheim läuft, so schlecht läuft es um uns herum. Es gibt eigentlich keine Adoptionen mehr im Libanon und auch unsere Spender im Ausland sind von der Inflationen und dem verlangsamten Wirtschaftswachstum betroffen und unsere Spenden sind stark eingebrochen.

Juli 2022 - Artikel im Höfner Volksblatt

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Juli 2022 - notfall

Maria Abdel Massih, selbst erkorene Tierschützerin, hat 250 Hunde in ihrem Tierheim im Libanon verrotten lassen. Angeblich hat ein Mitarbeiter ihr Zaun und Tor geklaut und so sind 250 Hunde auf der Strasse in ihrem Dorf gelandet. Augenzeugen berichteten von Horden kranker Hunde und einem furchtbaren Gestank wegen der Kadaver der verendeten Hunde. Sie sind entweder Krankheiten zum Opfer gefallen, wurden von Nachbarn erschossen oder vergiftet. 

 Maria hatte zwar fleissig Spenden gesammelt, diese jedoch offensichtlich zweckentfremdet, ausserdem hatte sie schon länger einen Räumungsbescheid, da sie keine Bewilligung für ein Tierheim hatte.

Die Gemeinde und Maria hatten darauf hin den Plan, mit einem LKW die Hunde einfach in einer anderen Gegend abzuladen und so das Problem loszuwerden. 

 Als zwei Tierschützerinnen nach den Hunden in dem Dorf sehen wollten, war ein LKW bereits vollgeladen. Auf Nachfrage hin, hatten Maria und Fahrer angeblich den Plan, die Hunde auf ein Grundstück von einem anderen Tierheim zu bringen. Geistesgegenwärtig überzeugten die Tierschützerinnen Maria, die Hunde zunächst zu der Klinik zu bringen, mit der wir zusammenarbeiten, um sie auf Staupe zu testen. Hier konnten wir die Tiere notdürftig versorgen. 

Zum Abladen der Hunde im anderen Tierheim kam es anschliessend jedoch nicht und so wurden letztendlich 68 Hunde die in brütender Hitze Tag und Nacht im LKW verbracht hatten, nachts in einem Waldstück abgeladen. 

 Alle Hunde sind krank, unterernährt, dehydriert und voller Parasiten. Einige leiden am äusserst gefährlichen Staupevirus und da keiner der Hunde kastriert ist, sind viele der Hündinnen trächtig. Eine Hündin hat in dem LKW zur Welt gebracht… die Welpen sind im Kot und Gedränge jedoch verendet.

Traurige ist auch, dass es “nur” etwa 60 von 250 Hunden sind, denen wir helfen können, auch wenn es für manche nur das Erlösen ist…. 

uns ist zu Ohren gekommen, dass andere LKWs in anderen Gegenden Laster voller Hunde in gleichem Zustand abgeladen haben. Es bricht uns das Herz nicht mehr machen zu können, aber mit 900 Hunden ist unser Tierheim zu voll und mit dem Verbot Hunde nach Kanada auszufliegen, haben wir keine Adoptionen mehr und generell zu wenig Spenden. 

Diese Hunde müssen nun erst mal in Quarantäne gehalten werden, ein Tierfreund hat ein Grundstück zu Verfügung gestellt. Hier versorgen wir gemeinsam mit anderen Tierschützern die Hunde. Da wir die Versorgung der 1.200 Tiere in unserer Obhut aber nicht gefährden können, hängt das Ausmass unserer Hilfe von Euren „Notfall“ Spenden ab. Jeder Franken/Euro zählt.

juni 2022 - das neue tierheim

Wenn wir das Video sehen, können wir es selbst kaum fassen, dass wir es dank Eurer Unterstützung soweit gebracht haben. Es ist ein tolles Tierheim geworden und Vieles hat sich verbessert. Dennoch täuscht der Eindruck, denn die äusseren Bedingungen sind so schwierig wie nie zuvor.

Aber erst mal zum Guten: dank des durchdachten Aufbaus und dem super Team, können wir die grenzwertige Anzahl (+900) an Hunden professionell betreuen und in kleineren Gruppen in ihren Zwingern füttern. Damit brauchen wir kaum mehr Futter, als für 650 Hunde im alten Tierheim, die wir in Rudeln mit bis zu 400 Hunden gefüttert haben.

Zudem macht uns die Photovoltaikanlage vom unzuverlässigen Strom und teurem Diesel unabhängig.  Die kleine Klinik im Shelter in der Dr. Bernard Vollzeit arbeitet und kleinere Operationen und Kastrationen durchführt, spart uns Geld und die Fahrten zu externen Kliniken.  Wir pflanzen Obst, Gemüse und Getreide für die Pferde, Esel und Affen aber natürlich auch für die Arbeiter an und haben eine Kompostierung in der Grünabfall, aber auch der ganze Kot zu Dünger (für alles, was man nicht isst) verwandelt wird.

Alle Board Members von Beta (so auch ich) arbeiten ehrenamtlich, damit auch wirklich jede noch so kleine Spende bei den Tieren ankommt...

⚠️ und trotzdem schaffen wir es nicht! ⚠️

Die Situation im Libanon verschlechtert sich weiter, Menschen verlassen das Land, lassen ihre Tiere zurück oder setzen sie aus, da sie sich nicht mehr leisten können. Noch nie haben wir so viele Tiere aufgenommen, wie dieses Jahr. Demzufolge wird im Libanon weder gespendet noch adoptiert. Und Spender aus dem Ausland haben sich seit dem Krieg in der Ukraine von uns abgewandt.

april 2022 - 4 tage vor ort

Endlich wieder vereint! Während die Situation im Libanon immer schwieriger wird, gibt es aus dem Tierheim Gutes zu berichten. Dank Eurer Spenden und der harten Arbeit von Helena, Shireen und all den Helfern vor Ort ist der Shelter wirklich toll geworden. Den Hunden geht es gut und alles ist sehr gut organisiert. Die Photovoltaikanlagen auf den Dächern speisen das Tierheim mit dem sonst so teuren und unzuverlässigen Strom und machen uns somit auch unabhängig von den umweltverpestenden und teuren Dieselgeneratoren. Wir haben eine kleine Klinik im Shelter einrichten können, in der Dr Bernard rund um die Uhr kastriert und kleine Operationen durchführt. Auch die steile Schotterauffahrt, die als Freispielareal dient, konnte asphaltiert werden und ist nun wesentlich angenehmer für die Hunde. Diese werden, anders als im alten Tierheim, alleine oder in kleinen Gruppen in ihren Zwingern gefüttert, was dazu führt, dass wir weniger Futter benötigen, obwohl wir viel mehr Hunde haben. Der durchdachte Aufbau des Tierheims führt zu Kosteneinsparungen, was uns hoffen lässt, dass wir irgendwann mal alles stemmen können. Derzeit sind wir nach wie vor am Limit, genauer genommen darüber hinaus, da wir die Baukosten noch abbezahlen und da wir auf Spenden aus dem Ausland angewiesen sind, von denen wir einige wegen des Krieges in der Ukraine verloren haben. Auch hat sich die Situation im Libanon weiter verschlechtert, so dass mehr Hunde denn je zuvor ausgesetzt werden und sogut wie keine Hunde adoptiert werden. 

Da ich nicht sehr gut im Erstellen/Pflegen der Homepage bin, lade ich nicht sehr viele Bilder hoch, da es die Seite weiter verlangsamt. Wenn Ihr mehr sehen möchtet, schaut mal auf Instagram @nina_asseily vorbei. 

märz 2022 - helft uns 22 senioren und behinderten hunden ein neues leben zu schenken / für notfälle platz zu schaffen!

Seit Anfang 2022 haben wir 62 Hunde im Tierheim aufgenommen, das sind dreimal so viele wie zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr.  Leider wurden nur 7 Hunde vor Ort adoptiert.

Das Tierheim ist mit 900 Hunden völlig überfüllt!

Solange die Tiere nicht adoptiert sind, können keine neuen Tiere aufgenommen werden. Deshalb ist es für uns so wichtig, Hunde ins Ausland zu schicken, um Platz für neue Rettungen zu schaffen. 

Diesmal haben Senioren, Hunde mit Handicap und jene, die schon so lange im Tierheim sind, Vorrang! Das Bild zeigt 16 der 22 Hunde, die wir gerne nach Kanada ausfliegen möchten.

Wir konnten bereits die notwendigen medizinischen Untersuchungen, Bluttests, Zahnreinigungen, Röntgenaufnahmen und Ultraschalluntersuchungen für die 22 Hunde durchführen, um sicherzustellen, dass die Hunde gesund genug sind, um die weite Reise anzutreten und ihr neues Leben im Ausland zu beginnen. Uns fehlen 12.000 CHF/€, um diesen besonderen Hunden endlich die Chance auf ein glückliches Leben zu geben.  Das ist ein riesiger Betrag, aber wenn jeder von Euch mitmacht, schaffen wir das!

märz 2022 - futter für 900 hunde

Alle paar Monate bitte ich Euch, uns bei der Futterbestellung zu helfen. Heute, 29.03.2022 (Bild), kam die Lieferung an, die wir vor 3 Monaten bestellen konnten. 

Wir kaufen das Futter bei der Firma Bewital in Deutschland und verschiffen es in den Libanon. Das hat 3 Gründe; 1. es ist günstig, 2. die Qualität ist sehr gut und 3. auch wenn es nicht ohne Tierleid geht, so gibt es in Deutschland immer noch gewisse Kontrollen bei der Schlachtung der Tiere, die für das Futter verarbeitet werden. Würden wir das Futter aus der Region (meistens kommt es aus der Türkei) oder aus dem Libanon selbst beziehen, so wäre das unterstütze Tierleid noch grösser. 

Da jedoch die weltweite Containerschiffahrt an ihren Kapazitätsgrenzen ist, dauert das Verschiffen und nicht selten gibt es Verzögerungen. Das führt dann doch dazu, dass wir lokale Bestände aufkaufen müssen, was neben den 3 genannten Nachteilen auch von manchen Hunden nicht gut vertragen wird. Deswegen ist es so wichtig, dass wir unsere Bestellungen rechtzeitig aufgeben und bezahlen können. Vor ein paar Tagen konnten wir erneut Futter für 30.000€ bezahlen, das die nächsten Tage verschifft wird. Damit sollten wir die nächsten Monate ohne Futterwechsel zurechtkommen. Danke!!!

Übrigends: die Gesamtbeträge sind immer schockierend hoch, allerdings kommen diese dank durchschnittlicher Spendenbeträge von ~ 20CHF/€ zusammen, also lasst Euch bitte nicht von den Summen abschrecken, jeder Franken/Euro hilft!

März 2022 - auswirkungen ukraine krieg

Leider sind auch wir von dem Krieg betroffen. Der Libanon bezog über die Hälfte des Getreides aus der Ukraine und das grösste Getreidesilo des Landes ist der Explosion im Hafen zum Opfer gefallen. So gibt es nur noch Vorräte für 1.5 Monate.

Die Preise sind wegen der sozioökonomischen Krise im Libanon schon vor dem Krieg explodiert, vieles Lebenswichtige wie Medikamente, Strom und Benzin sind nur noch eingeschränkt oder gar nicht zu bekommen und wenn, dann zu astronomischen Preisen. Jetzt ist es nochmal schlimmer geworden.

Natürlich wirkt sich das auch auf die Tiere aus, immer mehr Tiere werden ausgesetzt und jeden Tag erreichen uns zahlreiche Notrufe, auf die wir grösstenteils nicht mehr reagieren können. Seit Ausbruch des Krieges sind die Spenden bei uns eingebrochen und das Tierheim ist überfüllt. So sind wir nun an dem Punkt, gar keine Notfälle mehr aufnehmen zu können. Eine furchtbare Situation, da wir so Hunde in Not einfach ihrem Schicksal überlassen. 

Dank Eurer Spenden konnten wir eine Futterbestellung bei der Firma Bewital in Deutschland platzieren und Spot-ons in Argentinien bestellen, jedoch mussten wir die Ausreise für die nächsten Hunde zu unseren Partnerorganisationen in Kanada absagen, das hätte Platz für Rettungen gemacht, aber uns fehlen hierfür die Mittel. 

Januar 2022 - spendenbescheinigungen für die steuererklärung 2021

Derzeit sind wir am Erstellen und Versenden der Spendenbescheinigungen. Spenden aus der Schweiz erhalten ab 100CHF/€ eine Spendenbescheinigung, sofern wir die Adresse haben.  

Für Spender aus Deutschland gibt es ab Einzelspenden über 300€ eine Spendenbescheinigung. "Spenden bis 300€ könnt Ihr selbst deklarieren. Als Spendennachweis genügt hier dem Finanzamt der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung der Bank (Kontoauszug, Lastschrifteinzugsbeleg oder der PC-Ausdruck bei Onlinebanking), wenn darauf Name und Kontonummer von Auftraggeber und Empfänger sowie Betrag und Buchungstag ersichtlich sind." (Quelle: steuertipps.de)

Rückblick 2021

DANKE!!! Auch in 2021 konnten wir dank Ihrer Spenden das Tierleid im Libanon reduzieren. Endlich konnten wir mit den etwa 850 Hunden in das neue Tierheim ziehen. 2021 konnten wir zudem 284 Hunde retten, 210 kastrieren, 129 ins Ausland (vorwiegend Kanada), 65 Hunde im Libanon vermitteln und 82 Operationen an Hunden durchführen. Der CDC Ban in den USA hat leider verhindert, dass Hunde über langjährige Partner in die USA vermittelt werden konnten. Eine grosszügige Unterstützerin aus der Schweiz hat die Kosten für die Kastration von 97 Katzen und 54 Katern übernommen. 25 Katzen wurden im Libanon adoptiert.

Den neuen Tierheimbau für die Katzen neben dem Hundetierheim mussten wir leider verschieben, da die Situation im Libanon zusehends schwieriger und vor allem alles teurer geworden ist. Teils beträgt die Teuerung 800% und bisher gibt es keine politischen Veränderungen, die Anlass zur Hoffnung geben. Im Vorjahr 2020 hat die Explosion den Augenmerk auf den Libanon gerichtet und, trotz aller Tragik, uns geholfen.  2021 ist der Libanon aus der hiesigen Presse weitestgehend verschwunden und so haben wir auch weniger Aufmerksamkeit und weniger Spenden erhalten. Die schwierigen Umstände im Libanon haben nicht nur finanziell unsere Arbeit erschwert; teils war es uns einfach nicht möglich, genug Benzin zu bekommen, um ein Tier in Not zu retten. Hinzu kommt eine zunehmende Verknappung an Medikamenten. Futter kaufen wir nach wie vor mit der Hilfe eines Importeurs in Deutschland, zum einen sind die Preise fair und die Qualität gut, zum anderen meiden wir Fleisch, das lokal geschlachtet wurde, da dieser Prozess im Libanon unkontrolliert ist und die Tiere nicht selten Lebendexporte aus der EU sind.  Für uns war besonders unzufriedenstellend in 2021, dass unser Tierschutz kaum nachhaltig war. Nachhaltig bedeutet für uns vor allem, dass wir mit Kindern Zeit verbringen können und ihnen den Umgang mit Tieren aber auch Grundlegendes vom Tierschutz erklären können.  Fast ein ganzes Jahr fand wegen Covid19 im Libanon kein Präsenzunterricht statt und so konnten weder wir die Klassen besuchen, noch die Schüler zu uns ins Tierheim kommen. Und die Verteuerung und Verknappung des Benzins schränkt die Mobilität auch jetzt deutlich ein. Die Krise im Libanon hat die einst grosse Mittelschicht in die Armut getrieben und Tierschutz hat im Angesicht von hungernden Kindern und Erwachsenen weiter an Stellenwert verloren. Es war das erste Jahr seit dem Bürgerkrieg, dass wir Hunde aufgenommen haben, bei denen die Halter tatsächlich nicht mehr in der Lage waren, ihren Hund zu versorgen, da sie selbst am Hungern waren. So lange sich die Situation im Libanon nicht verbessert, wird es für uns sehr schwierig werden, nachhaltig zu arbeiten. Dennoch ist es unser Ziel 2022, wieder mit Schulen und Gruppen wie Pfadfindern zusammenzuarbeiten, um langfristig einen Unterschied für die Tiere zu machen!

Von ganzem Herzen Danke, an alle die uns in 2021 unterstützt haben und unsere Arbeit überhaupt erst möglich machen!

Bild: Helena, Nina und Shireen im September 2021 bei einem der ganz seltenen Treffen ohne Tiere am einem Abend in Beirut. Wir sind alle drei im Stiftungsrat von betalebanon.org, Nina hat diesen Verein gegründet, um Hilfe aus dem deutschsprachigen Raum (DACH) zu erhalten, da Spenden aus dem Libanon völlig weggebrochen sind. Wir arbeiten alle drei ehrenamtlich, Helena und Shireen aus Beirut und Nina aus der Schweiz, damit 100% der Spenden den Tieren zugute kommen.